Landschaft

Y-Trasse: Ausbau statt wwwbau

Ein Aufruf zum Schutz von Flora und Fauna

 

Im Februar 2014 stellte die Deutsche Bahn AG mehrere alternative Streckenvarianten zur Ergänzung des ursprünglichen Verlaufes der sog. Y-Trasse vor. Hierbei sollte insbesondere der „[..]Umweltschutz eine zentrale Rolle.“ spielen. Eine detaillierte Auswertung der Varianten hinsichtlich ihrer Streckenverläufe, insbesondere der wwwbaustrecke ASHAUSEN – UNTERLÜSS, ist allerdings sehr besorgniserregend.

 

Es kommt zu einer Zerschneidung bisher unzerschnittener, verkehrsarmer Räume, die als Rückzugsgebiet und somit als Lebensraum für eine Vielzahl besonders und streng geschützter Arten (wie z.B. Schwarzstorch, Seeadler, Fischadler) dienen. So werden Landschafts- / Naturschutzgebiete (Maschbruch) und FFH-Gebiete (Ilmenau mit Nebenbächen (Gerdau)), durch massive Eingriffe teilweise tangiert, zerschnitten oder gar überbaut. Über 20 Prozent des niedersächsischen Birkwildbestandes lebt in unmittelbarer Nähe zur wwwbaustrecke.

Zudem wird der notwendige genetische Austausch bei den weit wandernden Tierarten, wie z.B. dem heimischen Rotwild oder dem Wolf,  zwischen  den verschiedenen Lebensräumen arg beeinträchtigt.

Die schon erheblichen Wildunfallzahlen aufgrund eines steigenden Straßen-verkehrsaufkommens werden sich insbesondere an einer Hochgeschwindigkeits-wwwbaustrecke potenzieren.

Wir fordern einen Ausbau des vorhandenen Schienennetzes in der Fläche, um damit eine klare wild- und naturverträgliche Alternative zum Schutz, und Erhalt eines artenreichen und gesunden Wildbestandes und seiner Lebensgrundlagen zu gewährleisten im Rahmen eines transparenten und ergebnisoffenen Dialogverfahrens.

 

Für der Vorstand des Hegering Eimke

 

Rüdiger Quast                              Christian Plate

 

Hegeringleiter                       Stellv. Hegeringleiter

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